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Komplexe Strukturen verstehen. Rechte korrekt einordnen. Werte präzise bestimmen.

Die Bewertung von Immobilien im Erbbaurecht unterscheidet sich wesentlich von klassischen Eigentumsverhältnissen. Hier werden Grundstück und Gebäude getrennt betrachtet. Neben dem Marktwert spielen Laufzeit, Erbbauzins und Vertragsbedingungen eine zentrale Rolle.

Bei der Wertermittlung werden sowohl der Gebäudewert als auch die Belastung durch den Erbbauzins berücksichtigt. Die Restlaufzeit beeinflusst maßgeblich den Verkehrswert der Immobilie.

Eine fundierte Bewertung schafft Transparenz für Eigentümer, Erbbauberechtigte und potenzielle Käufer – und sorgt für Sicherheit in einem komplexen Rechtsrahmen.

Besonderheiten beim Erbbaurecht
  • Trennung von Grundstückseigentum und Gebäudeeigentum
  • Restlaufzeit des Erbbaurechtsvertrags
  • Höhe und Anpassung des Erbbauzinses
  • Vertragliche Regelungen zur Heimfallklausel 
  • Marktfähigkeit im regionalen Umfeld
Bewertungsansatz
  • Analyse des Erbbaurechtsvertrags
  • Berechnung des kapitalisierten Erbbauzinses
  • Bewertung des Gebäudes nach Sach- oder Ertragswertverfahren
  • Marktanalyse vergleichbarer Erbbaurechtsobjekte
Typische Bewertungsanlässe
  • Verkauf einer Erbbaurechtsimmobilie 
  • Finanzierungsanfrage bei Banken
  • Erbschaft oder Vermögensauseinandersetzung 
  • Anpassung oder Neuverhandlung des Erbbauzinses
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